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Weingut Stephan Steinmetz GmbH:
Ökostromlieferung

Energie und Wein: Wie das Weingut Stephan Steinmetz und Energie SaarLorLux gemeinsam Nachhaltigkeit leben

Seit Anfang 2024 bezieht das familiengeführte Weingut 100-prozentigen Ökostrom von Energie SaarLorLux. Das Interview bietet einen Einblick in die Synergien zwischen ökologischem Weinbau und nachhaltiger Energieversorgung – und bringt so Geschichte und Geschichten hinter den ausgezeichneten Weinen und Crémants von Stephan Steinmetz näher.

Herr Steinmetz, Ihr Weingut bezieht seit Januar 2024 Ökostrom von Energie SaarLorLux. Wie sind Sie auf die Kooperation gekommen und was sind Ihre Erwartungen an den regionalen Energiepartner?

Stephan Steinmetz: Der Kontakt kam über einen befreundeten Winzer, der schon länger Strom von Energie SaarLorLux bezieht. Wir tauschen uns regelmäßig aus – auch über Energiefragen. Früher waren wir mit unserem Stromvertrag bei einem anderen Anbieter. Aber irgendwann habe ich mich gefragt: Warum geben wir unser Geld in eine Region, mit der wir nichts zu tun haben? Wir wollten, dass unsere Energie aus der Umgebung kommt – und dass unser Geld in der Region bleibt. Genau wie beim Wein: Regionalität ist gelebte Verantwortung.

Herr Kelkel, wie kam der Kontakt zum Weingut Stephan Steinmetz zustande – und was hat Sie an diesem Projekt besonders angesprochen?

Bernd Kelkel: Ich bin ein großer Fan von Bio-Weinen. Bei einer Weinprobe in einem Weingut aus der Region habe ich ein paar Visitenkarten dagelassen. Eine davon ist später bei Herrn Steinmetz gelandet. Als wir dann miteinander gesprochen haben, war für mich sofort klar, dass das gut zusammenpasst. Ökologischer Weinbau und Ökostrom beides regional und nachhaltig gedacht.

Herr Steinmetz, Sie arbeiten biologisch, mit bewusstem Minimalismus und einem klaren Qualitätsanspruch. Wie wichtig ist Ihnen dabei auch der Umweltaspekt bei der Energieversorgung, bspw. durch Ökostromangebote, wie sie Energie SaarLorLux anbietet?

Stephan Steinmetz: Enorm wichtig. Es geht um ein Gesamtverständnis von Nachhaltigkeit. Ökostrom passt zu uns wie Elbling zum Muschelkalk. Wir arbeiten nicht biologisch, weil es schick ist, sondern weil wir davon überzeugt sind. Genauso sehen wir es bei der Energie: Photovoltaikanlage, Ökostrom, Wärmepumpe – das ist alles Teil unserer Philosophie. So nutzen wir bspw. eine Elektroraupe, um damit durch unsere Weinberge zu fahren.

Was sind die energetischen Herausforderungen eines Weinguts wie diesem?

Bernd Kelkel: Beim Weingut Stephan Steinmetz geht es nicht um die Masse an Energie, sondern um gezielte Spitzen. Besonders während der Erntezeit: Die Moste müssen schnell heruntergekühlt werden, um unkontrollierte Gärungen zu vermeiden. Das ist heute – mit den deutlich früheren Erntezeitpunkten – eine echte Herausforderung. Hier zeigt sich, wie wichtig eine zuverlässige Energieversorgung ist.

Stephan Steinmetz: Früher haben wir im Oktober geerntet – heute oft schon im September. Wenn die Trauben abends mit 24 Grad im Keller ankommen, müssen sie gekühlt werden. Da reden wir über ein Viertel unseres Stromverbrauchs. Energieeffizienz ist daher ein wichtiger Aspekt bei der Weinverarbeitung.

Herr Steinmetz, Sie betonen den unverfälschten Ausdruck von Boden und Herkunft mit Statements wie „Jeder Jahrgang ist anders“ und „Wir folgen keinem Trend, sondern zeigen Haltung“. Wie passt das zum Thema Nachhaltigkeit?

Stephan Steinmetz: Unsere Weinberge liegen auf Muschelkalkböden – ein geologischer Schatz, der sich vom Burgund bis an die Mosel zieht. Daraus entstehen authentische Weine: Elbling, Burgunder, aber auch unser Crémant, der nach denselben Regeln wie Champagner entsteht. Bio ist dabei kein Marketing. Wir haben uns 2012 zertifizieren lassen, aber erst in den letzten Jahren kam das Siegel auch aufs Etikett. Weil solche Prozesse Zeit brauchen – genauso wie guter Wein.

Wie kommunizieren Sie Nachhaltigkeit gegenüber Handel und Kunden?

Stephan Steinmetz: Wir schreiben es nicht groß auf jede Flasche, aber wer sich mit uns beschäftigt, merkt schnell: Hier wird aus Überzeugung gearbeitet. Unsere Kunden – ob in Deutschland, Skandinavien oder den USA – schätzen das. Auch junge Menschen entdecken unseren Wein – sie sind informiert, interessiert und suchen Produkte, die Haltung zeigen.

Und wie unterstützt Energie SaarLorLux diesen nachhaltigen Kurs als Energiedienstleister?

Bernd Kelkel: Mit maßgeschneiderten Angeboten. Heute habe ich z. B. einen neuen Ökostromvertrag mitgebracht – günstiger, planbarer. Außerdem beraten wir bei Energieeffizienz, Photovoltaikanlagen,
Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur u. v. m. Bei Herrn Steinmetz ist viel schon optimal umgesetzt, aber gerade in der Feinjustierung – z. B. Eigenverbrauchsoptimierung – liegt oft Potenzial.

Stichwort Zukunft: Wie sehen Sie das Thema Elektromobilität im Weingut?

Stephan Steinmetz: Noch fahren wir unsere Fahrzeuge, solange sie zuverlässig laufen. Aber perspektivisch? Auf jeden Fall. Gerade für kurze Strecken in der Region ist ein E-Fahrzeug sinnvoll. Aber es gibt auch andere Ansätze: So haben wir seit kurzem eine elektrische Pflanzenschutzspritze im Einsatz.

Daten und Fakten:

Kunde: Weingut Stephan Steinmetz GmbH

Projekt: Lieferung von Ökostrom

Projektrealisierung: 2025

Dienstleistungen:

Herr Steinmetz, wie begegnen Sie klimatischen Herausforderungen wie Pilzbefall durch zunehmende Feuchtigkeit?

Stephan Steinmetz: Mit Erfahrung, Anpassung und Respekt vor der Natur. Letztes Jahr war extrem feucht – da mussten wir intensiver spritzen. Dieses Jahr geht es mit einem Viertel des Aufwands. Aber klar: Der Klimawandel ist da. Höhere Temperaturen führen zu mehr Feuchtigkeit in der Luft – und damit zu Pilzdruck. Da hilft nur: genau hinschauen und flexibel handeln.

Zum Abschluss: Was wünschen Sie sich von einem regionalen Energiepartner für die Zukunft?

Stephan Steinmetz: Dass er unterstützt und mitdenkt. So wie bisher. Unsere Zusammenarbeit mit Energie SaarLorLux ist nicht nur eine Stromlieferung, sondern ein Dialog. Es geht um gemeinsame Werte, um Verlässlichkeit – und darum, die Region gemeinsam zukunftsfähig zu machen.

Bernd Kelkel: Genau das ist unser Anspruch. Ökostrom ist der Anfang. Mit Services rund um Energieeffizienz begleiten wir unsere Kunden in die nächste Stufe der Nachhaltigkeit. Und wenn das bei der Verkostung eines ausgezeichneten Glases Crémant geschieht – umso besser.

Projektbeteiligte:

Stephan Steinmetz

Geschäftsführer Weingut Stephan Steinmetz GmbH

Bernd Kelkel

Gewerbekundenbetreuer bei Energie SaarLorLux AG

Projektstimmen

„Ökostrom passt zu uns wie Elbling zum Muschelkalk.“

Stephan Steinmetz,  Geschäftsführer Weingut Stephan Steinmetz GmbH

„Mit Energieservices begleiten wir unsere Kunden in die nächste Stufe der Nachhaltigkeit.“

Bernd Kelkel,  Gewerbekundenbetreuer Energie SaarLorLux AG

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Ansprechpartner für dieses Projekt:

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