Vis à Vis Homburg: Ein Immobilienprojekt mit Zukunftsenergie
Das Projekt Vis-à-Vis in Homburg ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Architektur, Investition und Energieversorgung zu einem nachhaltigen Gesamtkonzept verbinden lassen. Architekt Marcello Pompa verantwortete die Gestaltung der beiden Wohngebäude mit insgesamt 55 Wohneinheiten. Die Investoren Lionel Clary und Thirry Stepec brachten die Perspektive des Kapitalgebers ein und setzten bewusst auf Energieeffizienz und Werthaltigkeit. Tim Schmitt, Key-Account-Manager bei Energie SaarLorLux, realisierte das maßgeschneiderte Energiekonzept in Abstimmung mit den Partnern: ein Contracting-Modell mit Wärmepumpen sowie eine Photovoltaikanlage für Mieterstrom. Nach Fertigstellung der Immobilien im Sommer 2025 sprachen wir mit drei der Beteiligten über Energie, Nachhaltigkeit, Architektur sowie Investition und wie die Lösungen von Energie SaarLorLux Mehrwert für Eigentümer und Bewohner schaffen.
Herr Pompa, Herr Stepec, Herr Schmitt, was macht Vis-à-Vis aus Ihrer Sicht besonders und zukunftsweisend?
Marcello Pompa: Das Projekt ist zukunftsweisend, weil es moderne Architektur mit einem konsequent nachhaltigen Gesamtkonzept verbindet. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Gebäude als Neubauten im Effizienzhaus-55-EE-Standard ausgeführt wurden. Damit liegen wir in manchen Bereichen deutlich über den gesetzlichen Anforderungen und setzen ein starkes Zeichen für energieeffizientes und zukunftsorientiertes Bauen. Das nachhaltige Denken zeigt sich auch in der Materialwahl. Zusätzlich wurde das Flachdach als Retentionsdach ausgeführt, um Regenwasser zurückzuhalten und somit aktiv zum ökologischen Stadtklima beizutragen.

Thirry Stepec: Für uns als Investoren war entscheidend, dass wir hier Wohnraum schaffen, der sowohl architektonisch als auch energetisch überzeugt. Besonders macht das Projekt die Kombination aus Lage und einem hohen Qualitätsanspruch. Wir haben Wohnungen in verschiedenenGrößen, die durch Effizienz, moderne Ausstattung und Nachhaltigkeit punkten. Wichtig war uns auch, dass wir mit Energie SaarLorLux einen Partner haben, der von Anfang an mitgedacht und uns ein Rundum-sorglos-Paket geboten hat. So konnten wir technische Herausforderungen meistern und für Investoren und Bewohner langfristig attraktive Lösungen schaffen.
Tim Schmitt: Aus unserer Sicht ist es die Vielseitigkeit des Projekts. Wir konnten nahezu alle Energiedienstleistungen aus unserem Portfolio einsetzen – von der Wärmelieferung über Wärmepumpen und Photovoltaik bis hin zu Mieterstrom und der verursachergerechten Abrechnung. Das Besondere ist, dass sich all diese Bausteine hier sinnvoll ergänzen. Dadurch entsteht ein nachhaltiges, wirtschaftliches und für Eigentümer und Mieter gleichermaßen attraktives Energiekonzept.
Herr Pompa, welche Leitgedanken hatten Sie beim Entwurf?
Marcello Pompa: Wir wollten Gebäude schaffen, die sich durch eine klare Formensprache, hohe Energieeffizienz und moderne Wohnqualität auszeichnen. Durch die Kombination aus hochwertiger Dämmung, effizienter Haustechnik mit Luftwärmepumpen und der Photovoltaikanlage konnten wir ein energetisches Gesamtsystem entwickeln, das die Betriebskosten niedrig hält und die Umwelt schont. Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, Wohnraum zu schaffen, der langfristig nutzbar ist und sich an veränderte Anforderungen anpassen kann.
Wie verbinden Sie Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit?
Marcello Pompa: Nachhaltiges Bauen muss nicht zwangsläufig teurer sein – im Gegenteil: Richtig geplant bedeutet es Investition in die Zukunft. Die Anfangsinvestitionen können so etwas höher liegen. Doch über den Lebenszyklus des Gebäudes gesehen amortisieren sich diese Kosten durch geringere Energieverbräuche, niedrigere Betriebskosten und eine höhere Wertbeständigkeit. Ein Beispiel ist die von Energie SaarLorLux geplante Photovoltaikanlage, die nicht nur die Wärmepumpe versorgt, sondern auch den Allgemeinstrom und die Wohnungen. Dadurch entstehen langfristig stabile Energiekosten.
Herr Stepec, was hat Sie als Investor am Projekt überzeugt?
Thirry Stepec: In der Immobilienwelt heißt es ja oft: Lage, Lage, Lage. Und genau das ist hier gegeben. Wir haben eine stadtnah gelegene Immobilie, die trotzdem im Grünen liegt, direkt neben der Universität und dem Johanneum. Das macht die Wohnungen sehr attraktiv. Dazu kommt die architektonische Qualität: schlichte, moderne Gebäude mit hochwertigen Materialien für Parkettböden und Türen. Besonders wichtig war uns, dass wir trotz der Verdichtung eine offene, grüne Atmosphäre schaffen konnten.
Was war Ihnen bei der Energieversorgung wichtig und welche Rolle spielten Nachhaltigkeit und Energiekonzepte bei Ihrer Entscheidung?
Thirry Stepec: Wir wollten einen Partner, der nicht nur die Technik liefert, sondern auch für langfristige Sicherheit sorgt, etwa mit festen Contracting-Raten über die gesamte Laufzeit. Diesen Partner haben wir mit Energie SaarLorLux gefunden. Das Energieunternehmen geht flexibel auf unsere Wünsche ein und unterstützt uns dabei, qualitativ hochwertige Lösungen umzusetzen. Und Nachhaltigkeit
ist heute kein Nice-to-have mehr, sondern ein Muss, sowohl für Investoren als auch für künftige Bewohner. Mit dem KfW-55-Standard erfüllen wir nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern schaffen einen Mehrwert für die nächsten Jahrzehnte. Das reduziert langfristig die Betriebskosten, steigert die Werthaltigkeit der Immobilie und ist gleichzeitig ein Beitrag für kommende Generationen.
Herr Schmitt, welche Vorteile bringt das Contracting-Modell mit Wärmepumpen und Mieterstrom?
Tim Schmitt: Der große Vorteil liegt in der Kombination: Die Wärmepumpen versorgen das Gebäude effizient mit Wärme, während die Photovoltaikanlage einen Teil des Strombedarfs deckt. Die Kombination ermöglicht eine Versorgung mit reduziertem Netzstrombezug und anteiliger Eigenversorgung, was die Energiekosten teilweise stabilisiert. Für Eigentümer bedeutet das Planungssicherheit und weniger administrativen Aufwand, weil wir als Energie SaarLorLux den Betrieb, die Wartung und die Abrechnung übernehmen. Für die Mieter sind es vor allem die attraktiven Strom- und Wärmepreise, die durch den Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich günstiger ausfallen können.
Welche Rolle spielt Vis-à-Vis strategisch für Energie SaarLorLux und welche Energielösungen sind auch für kommende Projekte interessant und anpassbar?
Tim Schmitt: Vis-à-Vis ist für uns ein Leuchtturmprojekt. Es zeigt, wie wir maßgeschneiderte Lösungen in unterschiedlichen Segmenten realisieren können, vom sozialen Wohnungsbau bis hin zum gehobenen Neubau wie hier. Wir möchten beweisen, dass Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Komfort Hand in Hand gehen. Wir bieten dabei individuelle, auf das Projekt ausgerichtete Lösungen. Je nach Größe und Anforderungen können wir einzelne Dienstleistungen – wie Contracting, Mieterstrom oder Abrechnungssysteme – individuell zusammenstellen. Im Neubau bietet sich oft eine Kombination aus Wärmepumpen und Photovoltaik an, im Bestand sind oft hybride Modelle sinnvoll. Wichtig ist uns, dass wir keine Standardlösungen verkaufen, sondern Konzepte entwickeln, die genau zum Objekt passen. Projekte wie dieses sind wichtig, um unsere Position als Partner für Investoren und Immobilienbesitzer weiter zu stärken und die Energiewende in der Region voranzubringen.
Projektbeteiligte:

Marcello Pompa
Architekt

Thirry Stepec
Bauherr und Investor

Lionel Clary
Bauherr und Investor

Tim Schmitt
Key-Account-Manger bei Energie SaarLorLux AG
Projektstimmen
„Wichtig war uns auch, dass wir mit Energie SaarLorLux einen Partner haben, der von Anfang an mitgedacht und uns ein
Rundum-sorglos-Paket geboten hat.“
„Das Projekt ist zukunftsweisend, weil es moderne Architektur mit einem konsequent nachhaltigen Gesamtkonzept verbindet.“